Die Crew

Mein Bild

Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Samstag, 19. September 2015

Ja, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!!!!

Als wir nach der Mittagspause 10 km hinter Watson Lake weiterfahren wollten ging es nur drei Meter und dann gab es ein hässliches Knirschgeräusch aus Richtung Antrieb/Getriebe. Nichts ging mehr auch kein Allrad. Zudem Feiertag in Kanada.  Ich habe dann erst mal ein Auto gestoppt habe die Mädels im Mog gelassen und bin zurück nach Watson Lake. Dort war noch eine offene Werkstatt, die nach einiger Zeit rausgefahren sind, sich den Mog angesehen haben und dann wurde er aufgeladen. Es war schnell klar, sass die hier vor Ort nicht machen können, dazu ist der Unimog einfach zu exotisch. Wir haben erstmal im Hinterhof als "backyard dogs" bei einem Lagerfeuer mit zwei kanadischen Leidensgenossen übernachtet. Am nächsten Morgen hat dann Brand herumtelefoniert, wer sich an unser Fahrzeug wagt. Die einzigen waren in Whitehorse, 450 km zurück.
Also am Nachmittag den blauen wieder auf den Auflieger vom  Kenworth gehievt - allerdings diesmal mit meiner Winde, denn die vom Abschleppwagen hat beim ersten Mal schon bedenklich geraucht. Den ersten Einsatz hätte ich mir eigentlich anders vorgestellt.
Um 22.30 waren wir dann auf dem Hof von New North Motors, haben dort übernachtet und wurden wenigstens mit einem grandiosen Polarlicht entschädigt.
Die Jungs haben sich dann den Mog angesehen. Ein druckluftbetriebener Hebel ist nicht richtig am Getriebe eingerastet.  Die Ursache können sie hier nicht herausfinden aber eine provisorische Lösung basteln. Wir telefonieren noch mit Hans Mross in Vancouver, er  ist der Spezialist hier. Aber Ferndiagnose ist schwierig, zumal wenn der Mechaniker das Fahrzeug auch nicht kennt. Wir machen noch einen Test, den Hans mir vorgibt  und am nächsten Tag geht es wieder auf den Highway. Zuerst mit einem mulmigen Gefühl,  dann zuversichtlicher. Wir müssen Strecke machen durch wunderschön vom Indian Summer gefärbte Wälder.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen