Die Crew

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Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Mittwoch, 15. Februar 2017



Das ursprüngliche "Ziel" Feuerland und Ushuaia ist nach 68000 km erreicht, aber es stellt sich keine finale Euphorie ein, eher ein ungläubiges Staunen diese Riesenstrecke bereist zu haben.
Es macht aber nach wie vor Spass, sich in Südamerika aufzuhalten. Nachdem ich mit Marion im NP Tierra del Fuego ein paar Tage verbracht habe, geht es für uns jetzt immer nach Norden. Für mich bedeutet das Patagonien reloaded, denn wir werden die schönsten Teile nochmals gemeinsam entdecken. Also Torres del Paine, Perito Moreno Gletscher, Fitz Roy und Torres del Paine als Highlights nochmals. Aber auch den zauberhaften Lago Blanco an dem ich dann schon dreimal übernachtet habe und der immer wieder schön ist.
Hier treffen wir auch Traudl und Peter aus Hard/Vorarlberg mit ihrem Toyota Landcruiser.
Etwas später in Puerto Natales dann Petra und Robert mit ihrem Unimog und Peter aus
Traunstein mit seinem MAN. Wir werden uns die nächste Zeit immer  wieder treffen und später mit Anita und Roger mit dem Bucher und Cornelia und Stefan  auf Unimog manchen netten, jedoch immer noch kühlen Abend verbringen.
Mein Geburtstag hat noch eine nette Überraschung parat: Nachdem wir in El Chalten nachmittags noch Wasser getankt haben wollen wir noch ein Stück nach Norden. Auf dem Ripio der Routa 40 lasse ich Luft ab und dann ist auf den Hinterrädern auf einmal gar kein Luftdruck mehr. Luftdrucksensor defekt? Reifenpanne? Als ich anhalte sind beide Hinterräder platt. Eines hat noch etwas mehr Luft. Also Reservereifen vom Dach, Schrauben lockern und als ich den Wagenheber ansetze sehe ich, dass von der Luftdruckanlage beide Zuführungen ab sind. Also kein Reifenschaden. Das ganze zurück, mit Hilfe eines Argentiniers wuchten wir den Reservereifen wieder aufs Dach und zum Glück habe ich einen Extraschlauch zum Befüllen der Reifen aus dem Luftdruckzylinder.
Jetzt sind  wir wieder fahrbereit und es ist schon nach 20 Uhr. Am nächsten Tag stellen wir fest, dass gleichzeitig zwei Schrauben der Luftdruckregelanlage gebrochen sind - ohne sichtbare Anzeichen einer Fremdeinwirkung. Det Ersatz wird spannend, eine Hohlschraube
gibts im Ersazteilladen, die grössere ist nicht erhältlich. Aber wir sind in Argentinien, dann wird eben aus einer M 8,8 eine passende Hohlschraube gefräst. Als wir das Teil am späteren Abend bekommen passt und funktioniert alles. Es kann weitergehen!!!!
Über traumhafte Landschaft gehts nochmals über den Paso Raballo nach Chile, dort übernachten wir. Als wir am nächsten Morgen weiterfahren treffen wir Traudl und Peter, die nur 400m von uns entfernt übernachtet haben.

Dann begleitet uns der türkisfarbene Rio Baker bis nach Puerto Tranquillo,, von hier aus machen wir noch einen Abstechet ins Valle Exploredares. Dann weiter nach Cerro Castillo wo wir eine wunderschöne Wanderung zur Laguna machen. In den lezten Tagen wurde es immer wärmer und als wir in Coyhaique ankommen kratzen wir die 30 Grad. Und der ewige Wind ist weg!!!!! Marion wechselt von Jeans auf Sommerkleid und kann ihren Freundinnen
auch mal Sommerbilder schicken.


Sie haben ihr Ziel erreicht

Idylle am Lago Blanco

Wildes Patagonien

Der Wind kommt nur aus einer RIchtung





Paso Raballo


Rast am Rio Baker

Cerro Castillo, da gehts morgen rauf

schicken.

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