Die Crew

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Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Das Wetter im Seengebietist sehr durchwachsen, der Vulkan Osorno lässt sich überhaupt nicht sehen und Puerto Montt gehört zu den regenreichsten Regionen Chiles. Nachdem ich mir dort einen neuen Luftfilter besorgt habe geht es auf die Carretera Austral, die mich über
2500 km nach Süden führen wird, inklusive einige Fährpassagen. Sie  führt auch durch den Pumalin Park, der von Douglas Tompkins, dem früheren Mitinhaber von Esprit und Gründer von The North Face erschaffen wurde. Dieser Park gehört zu den schönsten Natu.rparks in Chile.
Torres del Paine
Es ist noch Vorsaison, die Campsites können zwar benutzt werden, sind aber kostenlos. Auch nicht schlecht, denn in Chile erreichen die Preise für Camping schon fast europäisches Niveau.
Auf dem Weg liegt der 2,008 ausgebrochene Vulkan Chaiten, der mittlerweile in einem steilen Anstieg wieder bestiegen werden kann. Gespenstisch stehen nur noch die im Feuersturm abgestorbenen Bäume als Skelette herum.
Die Carretera führt durch üppigen Urwald, tiefblauen Seen und türkisfarbenen Flüssen entlang. Einziger Wermutstropfen: fast alles ist eingezäunt und die meisten schönen Plätze sind nicht zu erreichen. Wirklich schade, speziell hier habe ich mir etwas mehr Freiheit vorgestellt. Auf der Fähre habe ich Sabine und Wolfgang kennengelernt, Langzeitreisende die mit zwei Motorrädern unterwegs sind. Wir treffen uns immer wieder.

In Villa o' Higgins ist der Endpunkt erreicht - eine Sackgasse. Um nach Argentinien zu kommen muss ich wieder übet 200km zurückfahren. Das war schon klar, doch ich wollte die Carretera bis zum Ende fahren.

Über den Paso Raballos erreiche ich Argentinien. Wunderschöne Landschaft, leider bewölkt und kurz vor dem Grenzübergang schüttet es. Übet dem Pass ist das Wetter besser, dafür mache ich das erste Mal mit dem patagonischen Wind Bekanntschaft. Auf der Suche nach einem etwas windgeschützten Platz fahre ich einmal um eine kleine Ortschaft und dann hüpft auf einmal Sabine wild winkend auf der Strasse. Den beiden hat es das Zelt im Sturm zerrissen und sie übernachten in einer Hospedaje. Ich stelle mich auch dorthin, wir essen gemeinsam und haben noch einen gemütlichen Abend.

Im Nationalpark Perito Moreno verbringe ichzwei Tage mit wandern bevor es zum nächsten Highlight geht: Fitz Roy und Cerro Torre in El Chalten. Ich habe Glück und gutes Wetter und kann an beiden Tagen diese tollen Berge sehen - allerdings muss das auch mit jeweils 20km hiken erkauft werden. Lohnt sich aber! !!!!

Wieder etwas weiter südlich dann der Perito Moreno Gletscher, einer der wenigen noch wachsenden Gletscher. Er bewegt sich mit  2m täglich, so dass spektakuläre Eisabbrüche
in den Lago Argentino garantiert sind. Hier kann man stundenlang sitzen und beobachten.

Danach wieder über die Grenze nach Chile nach Puerto Natales. Hier erst mal einkaufen, bevor ich in den NP Torres del Paine fahre.





Warten in Hornopiren auf die Fähre nach Caleta Gonzales

Vulkan Chaiten

Pumalin Park


Carretera Ausrtral


Delfine am Fjord

Traum- Übernachtungsplatz

Sabine und Wolfgang

Marmorfelsen






Peritlo Moreno Gletscher

Nandus

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