Die Crew

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Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Am 23.9. konnte meine Mutter ihren 90. Geburtstag feiern. Ursprünglich war geplant, dass ich zu diesem Anlass nach Hause fliege aber nachdem ich bereits im Juli in Deutschland war haben wir es bei einer ausgiebigen Skype-Session belassen. Danach kam der Meckaniker um den Mog wegen den Schaltproblemen zu begutachten. Schließlich haben wir für Montag einen Werkstatttermin ausgemacht. Und damit begannen für mich die schrecklichsten Tage seit langem. Ich habe mit meiner Werkstatt in Wangen telefoniert und  die Auskunft bekommen, dass die Schaltaussetzernichts mit dem Getriebe zu tun haben sondern mit einem Nebenaggregat, allerdings auch nicht genau spezifiziert. Die Jungs in Cusco haben mir das Getriebe ausgebaut, dazu muss vorher die Hinterachse ausgebaut und der Antriebsstrang freigelegt werden. Dann das komplette Getriebe raus und total filettiert. Mit meinen Spanischkenntnissen war ich hier eindeutig überfordert und konnte ja auch nicht genau sagen wo der Fehler liegt. Na ja, am Ende der Woche war wieder alles komplett zusammengebaut, es ist nichts übrig geblieben und die Probefahrt verlief ohne Probleme, so dass ich mich von meinen Leidensgenossen, einem jungen Berliner Pärchen auf Hochzeitsreise, verabschieden konnte. Wir hatten die Werkstatt zum Campingplatz gemacht.
Endlich wieder zurück zum Campingplatz, dann in die Stadt um Zugtickets und Eintrittskarten für Machu Picchu zu kaufen. Am mächsten Tag noch eine Fahrt durchs Valle Sagrado und zu den Salinas. Ausflug und Mogtest zugleich.
Am Montag hat mich dann der Campingplatzbesitzer zum Bahnhof gefahren und den Tag darauf auch wieder abgeholt. In
Aguas Calientes übernachte ich in einem Hostel und stehe am anderen Tag um 4.30 auf, um früh in Machu Picchu anzukommen. Ich laufe hinauf, allerdings profitiere ich nicht von der frühen Ankunft, denn zuerst hat es Nebel und dann regnet es auch noch.Mittags scheint dann aber die Sonne und es gibt bestes Fotolicht um den magischen Ort zu fotografieren. Mittlerweilè verzichten ja auch viele auf diesen Ausflug wegen der vielen Besucher. Ich habe es nicht bereut und würde gleich wieder hingehen.
Zurück in Cusco hab ich gleich den Mog startklar gemacht und freue mich auf die Weiterfahrt. Auf der Fahrt Richtung Süden zweige ich in ein Seitental ab, übernachte auf 3.800m und fahre ganz früh am nächsten Tag weitere 15 km auf 4300m. Hier beginnt die Wanderung auf den Rainbow Mountain durch ein Hochtal und dann immer steiler werdend bis auf 5005m. Das können nur Bilder beschreiben - einfach großartig.

Über das Altiplano und schnurgerade Strassen erreiche ich den Titicacasee. Von hier ist es nicht mehr weit zur bolivianischen Grenze, die mühelos zu überqueren ist. In Copacabana stelle ich mich an den Strand und esse in einem der zahlreichen Restaurants die obligatorische Forelle. Die Weiterfahrt nach La Paz wird auch noch spannend, weil der See mittels "Fähre" , eigentlich eher Nussschale, überquert werden muss. Der Mog schaukelt sich bei denWellen ordentlich auf und ich bin froh als wir endlich am Ufer anlegen.

La Paz lasse ich aus, zu groß und zu eng - ich versuche die großen Städte zu vermeiden. Zügig steuere ich den Salar de Uyuni an, übernachte einmal am Zugfriedhof und dann direkt auf dem Salzsee. Sternenklare Nacht und so viele Sternschnuppen wie schon lange nicht mehr.

Das war zum einstimmen auf eines der Highlights der Reise, die Lagunenroute entlang der Grenze zu Chile u d Bolivien und nie unter 4000m. Saukalt in der Nacht, der Mog braucht in der Früh auch viel Überredung zum Starten,  windig aber überirdisch schön.

Danach erreiche ich dann auch schon San Pedro de Atacama in Chile.

Das war der vierte Versuch den Post zu veröffentlichen. Die anderen Male hat es mirden Entwurf nicht abgespreichert. Hoffentlich klappt es jetzt!


























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