Die Crew

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Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Auf dem Weg nach Norden zweigt kurz hinter Medicine Hat eine gravel road ins "Valley of the Gods" ab. Mit "Death Valley - reloaded" ist es wohl am besten beschrieben. Phantastische rote Felsformationen, komplett einsam wegen der doch eher schlechten
Strasse. Der Mog war froh, wieder mal etwas Schotter unter's Profil zu bekommen. Nach einer Stunde Fahrt kan ich einfach nicht mehr weiter: der ultimative Stellplatz mit grandiosem Blick über das Tal, sogar eine Feuerstelle fehlt nicht. Es ist noch nicht mal Mittag, aber das ist der heutige Übernachtungsplatz. Feuerholz habe ich auch noch. Den Tag verbringe ich mit wandern und einfach mal in der Sonne sitzen. An diesem Tag sehe ich gerade mal fünf Fahrzeuge vorbeifahren - schönes Wüstenfeeling.

In Moab angekommen, die Hauptstadt der Canyonlands, gehe ich erst mal ins Visitor Center. Die Informationen dort sind eher dürftig - die wollen wohl eher offroad Touren verkaufen statt Informationen darüber u liefern. Anyway. In einem Autoparts shop erkundige ich mich nach Batterien für den Mog. Auf den vorherigen Rüttelstrecken hat sich eine Befestigung gelöst und einen Pol angeschmort. Die Lösung mit einer Bleikappe war nicht optimal und so langsam schmilzt mir der Pol zu schnell. Mein Albtraum ist in the middle of nowhere nicht mehr starten zu können. Ausserdem mache ich das lieber jetzt, als
dann ab Mexiko nach Batterien zu suchen. Die Jungs in dem Shop können liefern, am nächsten Tag soll der Ersatz kommen. Vorsichtshalber bestelle ich gleich zwei, dann sollte ich safe sein. In Cedar City hätte die Beschaffung noch fast eine Woche gedauert.
Am nächsten Tag sind die Batterien da und ich kann sie gleich einbauen. Nachdem ich
eh schon dreckig bin, schmiere ich auf dem Hof auch gleich noch die Vorderachse ab.

So, jetzt kann es aber losgehen: Canyonlands NP, Arches NP und alles was dazwischenliegt. Landschaften zum niederknien und eigentlich könnte man hier
Zeit ohne Ende verbringen. Allerdings werden die Nächte jetzt schon empfindlich kühl, die
Höhe von knapp 2000m macht sich bemerkbar.

Also ziehe ich dann wieder südwärts, verbringe noch etwas Zeit in Arizona, bevor es wieder
nach Las Vegas geht.  Dort habe ich einen storage für Big Blue organisiert. Nikolaus bin ich zu Hause - deshalb dann Blogpause.

Ab Mitte Januar geht's  dann weiter












A




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