Die Crew

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Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Unsere Ersatzteile lassen auf sich warten. Normalerweise sind sie in  3-4 Tagen  hier. Hans hat  diesmal eine größere Bestellung,  die wohl länger zum bearbeiten dauerte. Zu allem Überfluss hängen die Teile auch noch drei Tage in Paris wegen Streik. Als schließlich der lange erwartete Fed-Ex Truck kommt ist es bereits Freitag, 2 1/2 Wochen nachdem wir angekommen sind. Hans macht sich schon mal über die Vorderachse, am Samstag dann Einbau der Drucksensoren.  Dabei stellen wir fest, dass hinten rechts ebenfalls der Simmering hinüber ist. Keiner ist begeistert. Hans nicht, weil es zu regnen beginnt und für uns bedeutet es weitere Verzögerung. Gemacht werden muss es aber. Schließlich können wir gegen 16.00 Uhr in Richtung USA abreisen. Hans hat uns einen fairen Preis gemacht, die Ersazteile waren halt teuer.  Ausserdem waren wir froh, dass wir die ganze Zeit auf seinem Grundstück campen durften.
Der Grenzübertritt ist problemlos - wir mussten eine Zitrone opfern, der die Einreise in  die Staaten verwehrt wurde. Dann tanken wir erst mal den Mog voll, für 0,57 EUR/Liter.
auf dem Weg nach Seattle übernachten wir bei WalMart,  wo wir auch gleich unsere Vorräte auffüllen.  Über Seattle und seinem Pike Market fahren wir zum Mt. St. Helen, dessen abgesprengte Kuppe schon sehr spektakulär ist. Dann in einem Rutsch nach Woodburn, einem großen Outlet-Center für Premium Marken. Darauf hat sich Marion schon lange gefreut.Nach Powershopping einigen wir uns darauf, dass ich den Blog schreibe uns sie sich weiter umsieht.
So wie es jetzt aussieht, können wir Las Vegas doch noch erreichen - es wird halt mal die eine oder andere Nachtschicht auf dem Highway geben. Vorausgesetzt  dass ich nicht wie gestern erst mal einen Batteriepol neu befestigen und Bremsflüssigkeit nachfüllen muss.

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