Die Crew

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Panamericana - diese Route spukt schon seit meinem 18. Geburtstag in meinem Kopf. Dabei geht es nicht um das reine Abfahren sondern um das Entdecken des Kontinents. Nun, kurz vor meinem 60. Geburtstag wird dieser Traum tatsächlich Wirklichkeit.Den Job beendet und die lange Suche nach einem geeigneten Fahrzeug wurde belohnt - der Unimog ist startklar und hat sich auf der Testreise 2014 auf Island bestens bewährt. Jetzt kann es mit friends und family im Mai 2015 endlich losgehen. D.h. ich bin immer an Bord, die Crew wird wechseln und es gibt auch Strecken auf denen ich alleine unterwegs bin.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Die Möglichkeiten wifi zu  finden werden jetzt immer seltener. In Prince George habe ich kräftig eingekauft. Dann am Mount Robson vorbei, der beeindruckend über dem Tal aufragt.Über den Cassier Highway gehts einsam durch British Columbia. Es sind immer wieder Bären zu sehen, die aber leider  vom Motorgeräusch des Unimogs flüchten. Hier muss ich mich noch anpirschen. In Watson Lake dann natürlich der obligatorische Halt am
sign post . Statt auf dem hier eher langweiligen Alaska Highway weiterzufahren nehme ich die Route über Skagway und dann die Fähre nach Haines. Allerdings habe ich nicht bedacht, dass ich hier ja schon in einen US-Korridor einreise. Also volles Programm, mein Visum beginnt auch schon. Nachdem es aber bis Januar läuft ist das noch ok. Vor lauter Begeisterung,über Big Blue vergisst der Immigration Officer die obligatorische Frage nach fruits etc. So kann ich mit dem vollen Kühlschrank und dem teuren Käse einreisen.
In Skagway dann auch noch Glück mit der Fähre.  Die nächste geht in drei Stunden,  dann erst wieder übermorgen. Also die kleine Kreuzfahrt gebucht und nach gut einer Stunde Fahrt auf dem Fjord komme ich in Haines an. Von dort dann am nächsten Tag über grandiose Landschaft am Chilkat Pass wieder Einreise nach Kanada. Das schöne Wetter lädt immer wieder zu Wanderungen auf den zahlreichen Hikes ein. Je weiter die Reise nach Norden geht um so länger werde die Tage. Ein Buch um 02.00 Uhr zu lesen, kein Problem.
schließlich über Haines und Beaver Creek die finale Einreise in Alaska. Der Grenzübertritt wird zur Routine.
Ab Tok geht es auf dem Richardson Highway nach Süden. DIe Lachse ziehen und ich hole mir einen direkt vom "Lachsschaufelrad" am Fluss. Ausnehmen und filettieren muss ich den Pink Salmon aber selber. Na ja, das kann noch besser werden.
In Valdez schliesslich ein weiteres Highlight. Hier ziehen die Lachse vom Meer in den Fluss,   der allerdings wegen einer Fischzuchtstation hier abgesperrt ist. Ein wahrhaft gefundenes Fressen für Seelöwen, Robben, Seeotter, Seeadler und Bären.  Leider zwingt das permanent schlechte Wetter zur vorzeitigen Abreise. So muss die geplante Bootstour über den Prince Edwards Sund leider ausfallen.

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