Es geht wieder los!!!!

Nach zwei wundervollen Jahren 2015-2017 auf der Panamericana mit grandiosen Landschaften und phantastischen Menschen gehen die Planungen wieder los. Die vergangenen zwei Jahre vergingen mit nicht "blogwürdigen" Reisen nach Frankreich und Skandinavien.
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße

Mittwoch, 15. Februar 2017



Das ursprüngliche "Ziel" Feuerland und Ushuaia ist nach 68000 km erreicht, aber es stellt sich keine finale Euphorie ein, eher ein ungläubiges Staunen diese Riesenstrecke bereist zu haben.
Es macht aber nach wie vor Spass, sich in Südamerika aufzuhalten. Nachdem ich mit Marion im NP Tierra del Fuego ein paar Tage verbracht habe, geht es für uns jetzt immer nach Norden. Für mich bedeutet das Patagonien reloaded, denn wir werden die schönsten Teile nochmals gemeinsam entdecken. Also Torres del Paine, Perito Moreno Gletscher, Fitz Roy und Torres del Paine als Highlights nochmals. Aber auch den zauberhaften Lago Blanco an dem ich dann schon dreimal übernachtet habe und der immer wieder schön ist.
Hier treffen wir auch Traudl und Peter aus Hard/Vorarlberg mit ihrem Toyota Landcruiser.
Etwas später in Puerto Natales dann Petra und Robert mit ihrem Unimog und Peter aus
Traunstein mit seinem MAN. Wir werden uns die nächste Zeit immer  wieder treffen und später mit Anita und Roger mit dem Bucher und Cornelia und Stefan  auf Unimog manchen netten, jedoch immer noch kühlen Abend verbringen.
Mein Geburtstag hat noch eine nette Überraschung parat: Nachdem wir in El Chalten nachmittags noch Wasser getankt haben wollen wir noch ein Stück nach Norden. Auf dem Ripio der Routa 40 lasse ich Luft ab und dann ist auf den Hinterrädern auf einmal gar kein Luftdruck mehr. Luftdrucksensor defekt? Reifenpanne? Als ich anhalte sind beide Hinterräder platt. Eines hat noch etwas mehr Luft. Also Reservereifen vom Dach, Schrauben lockern und als ich den Wagenheber ansetze sehe ich, dass von der Luftdruckanlage beide Zuführungen ab sind. Also kein Reifenschaden. Das ganze zurück, mit Hilfe eines Argentiniers wuchten wir den Reservereifen wieder aufs Dach und zum Glück habe ich einen Extraschlauch zum Befüllen der Reifen aus dem Luftdruckzylinder.
Jetzt sind  wir wieder fahrbereit und es ist schon nach 20 Uhr. Am nächsten Tag stellen wir fest, dass gleichzeitig zwei Schrauben der Luftdruckregelanlage gebrochen sind - ohne sichtbare Anzeichen einer Fremdeinwirkung. Det Ersatz wird spannend, eine Hohlschraube
gibts im Ersazteilladen, die grössere ist nicht erhältlich. Aber wir sind in Argentinien, dann wird eben aus einer M 8,8 eine passende Hohlschraube gefräst. Als wir das Teil am späteren Abend bekommen passt und funktioniert alles. Es kann weitergehen!!!!
Über traumhafte Landschaft gehts nochmals über den Paso Raballo nach Chile, dort übernachten wir. Als wir am nächsten Morgen weiterfahren treffen wir Traudl und Peter, die nur 400m von uns entfernt übernachtet haben.

Dann begleitet uns der türkisfarbene Rio Baker bis nach Puerto Tranquillo,, von hier aus machen wir noch einen Abstechet ins Valle Exploredares. Dann weiter nach Cerro Castillo wo wir eine wunderschöne Wanderung zur Laguna machen. In den lezten Tagen wurde es immer wärmer und als wir in Coyhaique ankommen kratzen wir die 30 Grad. Und der ewige Wind ist weg!!!!! Marion wechselt von Jeans auf Sommerkleid und kann ihren Freundinnen
auch mal Sommerbilder schicken.


Sie haben ihr Ziel erreicht

Idylle am Lago Blanco

Wildes Patagonien

Der Wind kommt nur aus einer RIchtung





Paso Raballo


Rast am Rio Baker

Cerro Castillo, da gehts morgen rauf

schicken.

Dienstag, 24. Januar 2017

Um in den Torres del Paine Nationalpark zu kommen muss erst mal wieder die Grenze nach Chile überquert werden. Und natürlich wieder mal kein Obst,Gemüse oder Fleisch dort einführen. Das heisst erst mal in Puerto Natales einkaufen ind dann in den NP.
Das Wetter ist gut, allerdings weht der patagonische Wind.Am
Grey Lake gibts eine Wanderung, den Rest der möglichen Wanderwege spare ich mir auf bis Marion kommt. Erst ist mal das südliche Ende Patagoniens das  Ziel. In Punta Arenas plagen mich wieder die Zahnschmerzen die ich schon in Ecuador hatte. Doch jetzt helfen keine Antibiotika mehr. Also Zahnarzt suchen. Ich finde einen, der mir abends noch einen Termin gibt. Nach dann insgesamt drei Behandlungen stellt sich heraus, dass der Zahn doch gezogen werden muss. War nicht wirklich angenehm. Wenigstens kein optisches Problem, weil der Zahn ganz hinten sass. Zudem hat der Zahnarzt Verwandtschaft in Lindau - kleine Welt!!!
Am nächsten Tag setze ich mit der Fähre nach Feuerland über und treffe Jean, einen Hitchhiker aus Frankreich wieder. Wir werden die nächsten Tage zusammen reisen und ganz tief in den südlichsten Teil auf der chilenischen Seite fahren.

Wieder zurück habe ich mails von Irene und Simon sowie Marina und Rico, die sich Weihnachten am Beagle Canal treffen und mich einladen. Wir verbringen ein paar schöne Tage zusammen. Simon und Irene sind gerade von einer Antarctis Cruise zurück und schwärmen in den höchsten Tönen. In Ushuaia gehe ich dann auch als erstes zu der Agentur in der die beiden gebucht haben. Tatsächlich gibt es noch eine Fahrt für den nächsten Tag!!!!!!
Auf einmal muss alles ganz schnell gehen. Alles notwendige einpacken, den Mog für 18 Tage einmotten, Unterstellplatz suchen, für Marion noch ein Zimmer buchen, denn wir werden uns zwei Tage überschneiden. Schließlich ist alles erledigt und am 28.12. geht es mit der Akademik Iuffe, einem russischen Forschungsschiff, Richtung Beagle Canal, Falkland Inseln, South Georgia mit seinen Königspinguinen und dann in die Antarktis.
Es ist einfach gnadenlos schön, Worte können es nur ungefähr beschreiben, daher etwas mehr Bilder.
Nach 18 Tagen holt mich Marion vom Schiff ab, wir gehen einkaufen und fahren gleich in den NP um zu wandern. Wir freuen uns auf eine tolle gemeinsame Zeit.
Torres des Paine





treffen mit Irene,Simon,Marina und Rico