Es geht wieder los!!!!

Nach zwei wundervollen Jahren 2015-2017 auf der Panamericana mit grandiosen Landschaften und phantastischen Menschen gehen die Planungen wieder los. Die vergangenen zwei Jahre vergingen mit nicht "blogwürdigen" Reisen nach Frankreich und Skandinavien.
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße

Donnerstag, 28. April 2016

Ich wollte unbedingt noch einen Service am Mog machen lassen, bevor ich nach Belize ausreise. In Playa de la Carmen habe ich dann einen Termin mit einer Werkstatt ausgemacht, die in der Overlander App gut bewertet ist. Die erfordetlichen Filter hatte ich dabei und zum vereinbarten Termin wurde alles gemacht. Dummerweise habe ich nach der Fahrt zum Übernachtungsplatzfestgestellt, dass am Fahrgestell Öl ist.Motorhaube auf-der Ölverschlussdeckel fehlt. Ich habe bei allen Arbeiten danebengestanden, aber dass der Deckel nicht richtig befrstigt wird konnte ich mir nicht vorstellen. Mit dem Verschlus
s einer grossen Wasserflasche und Panzertape habe ich dann erst mal abgedichtet. Zum Glück ist nicht allzuviel Öl ausgetreten. Nach einer schlaflosen Nacht gings am nächsten Tag dan erst mal zu einem Schrotthändler, der zum Glück einen passenden Deckel hatte - na ja, die Farbe ist gelb :-)

Ohne grossen Zeitverlust gings dann gleich zur Grenze. Mexiko Ausreise und Belize Einreiseinkl. Versicherung in 1,50 Stunden ist prima. Übernachtet im Baboon Sanctuary, einem Schutzgebiet für Brüllaffen. Die Stimmen dieser Affen wurden für Jurassic Park verwendet. Hörz sich in der Nacht  richtig wild an.

Am nächsten Tag dann auf Gravel den Coastal  Highway zum Humingbird Highway, der sehr malerisch durch den Dschungel führt. Zur Abkühlung Bad in einer Cenote mit ca. 21 Grad Wassertemperatur. Dann erfahre ich, dass es zwischen Belize und Guatemale einen Grenzzwischenfall gegeben hat mit Schiesserei und niemand weiss, ob die Grenze dicht gemacht wird. Also am nächsten Tag Ausreise - Belize ist ja zum Glück klein.

In Guatemala sind in Grenznähe die Ruinen von Tikal mitten im Dschungel - must see!!!
Übernachtung auf dem CP mit Brüllaffen, Sittichen und Nasenbären.Über schlimme Pisten dann durch Guatemala Richtung Süden. Die Hitze ist heftig, nie unter 33 Grad, in der Nacht zum Glück 27 Grad. Auf den Abstecher an die Karibikküste verzichte ich, zu heiss und schwü und entscheide mich, ziemlich zügig durch Mittelamerika zu fahren, bis ich ans Meer in Costa Rica komme.

Bei der Ausreise nach Honduras treffe ich Jürgen und Clemencia mit ihrem Hymer, die wir in Mexiko zuletzt getroffen haben. Sie warten wegen Systemausfall schon 3,5 Stunden.Nach weiteren vier Stunden sind wir dann in Honduras eingereist.Das Bier am Abend war verdient. Wahrscheinlich werden wir gemeinsam nach Kolumbien verschiffen.
Coastal Highway Belize

Coastal "Highway"


Tikal

Der Dschungel holt sich alles zurück

Da muss der Mog auch drauf

Grutas de Lanquin Bad im kühlen Fluss - herrlich


Kaffeeanbau

Donnerstag, 21. April 2016

Seit dem 18.4. Bin ich wieder alleine. Ritas Mutter wurde operiert - und wir hatten auch von Anfang an diese drei Monate geplant. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht.  Die  letzten Tage haben wir noch am Strand von Tulum und etwas weiter Richtung Cancun verbracht.
Mexiko ist ein tolles Reiseland und hat den schlechten Ruf nicht verdient. Wir hatten nie eine brenzlige Situation, keine korrupten Polizisten,die uns abkassieren wollten und die Bevölkerung war überwiegend sehr herzlich.

An meinem ersten Tag alleine habe ich in Playa del Carmen den fälligen Ölwechsel und Wechsel der Dieselfilter machen lassen. Die Teile hatte ich dabei, so dass keine Zeit mit Teile bestellen verloren ging. Am übernächsten Abend habe ich bei meinem Routinecheck am Mog festgestellt, dass Öl am Fahrwerk ist. Motorhaube auf und festgestellt,  dass der Verschluss für das Öl am Motor fehlt. Wahrscheinlich nicht richtig zugeschraubt. Da wars dann vorbei mit der ruhigen Nacht. Am nächsten Tag bin ich dann früh aufgestanden und habe in Chetumal ziemlich schnell einen Schrotthändler gefunden,  der einen passenden Verschluss hatte. Riesenerleichterung, dass die provisorische Lösung mit Plastikkappe einer grossen Wasserflasche und Panzertape ein Ende hat.
Ohne allzu grossen Zeitverlust konnte ich in Belize einreisen, in 1,5 Stunden war die Ausreise aus Mexiko sowie die Einreise in Belize inklusive Versicherung erledigt. Jetzt stehe ich 150 km südlich der Grenze an einem Schuzgebiet für Brüllaffen und bin gespannt,  wie laut  die Nacht wird.

 SSüsswasserlagune bei Bakalar

Traumstrand im Naturschuzgebiet

Klischeepalme bei Tulum


Sonntag, 17. April 2016

 Auf dem Weg nach Palenque sind wir wir in eine Blockade der autonomen Bevölkerung gekommen. Aber nachdem sie nur 20 Pesos Maut wollten ist das kein Grund streit zu suchen.
Auf dem Weg haben wir noch die Ruinen von Tonina sowie die Wasserfälle von Agua Azul angesehen. Palenque, die Ruinenstadt im Urwald ist aber schon das absolute Highlight. Zum Glück hatten wir auch noch moderate Temperaturen und keine Moskitos, so dass die Besichtigungstour nicht zu anstrengend wurde. Anschliessend wurden die Sreassen besser und die Temperaturen gingen nicht mehr unter 30 Grad.  Die langweilige Strecke bis zur Pazifikseite bei Chetumal mussten wir mit frühem Aufstehen und Fahrt bis zum Mittag bezahlen. 30 km nördlich von Chetumal haben wir dann mal wieder einen Traumplatz gefunden. Stellplatz an einer Süsswasserlagune bei Bacalar mit Badewannentemperatur .Hier sind wir erst mal drei Tage geblieben bevor es weiter nach Yucatan ging. Bei Tolum sind wir in das Naturschutzgebiet Sina Kaa, mussten uns das aber mit miserabler Strasse mit Schlaglöchern und viel Schlammlöchern erkämpfen. MOGLAND. Dafür entschädigte aber auch ein Traumstrand sowie Delfine, Meeresschildkröten und beim Schmorcheln Rochen.
Zurück in Tolum blieben wir nochmals vier Nächte und haben den tollen Strand genossen und in einer Cenote, ein Unterwassersee im Kalkgestein, gebadet.
Chips gehen immer
Verkauf der Handarbeiten

Agua Azul



Palenque



2020

MEXIKO Paradies für Gourmets - wenn man Huhn mag

Dienstag, 29. März 2016

Mit dem wifi ist es in letzter Zeit etwas schwierig und manchmal hab ich nach einem langen Fahrtag auch keine Lust mehr etwas zu schreiben, auch wenn wir gerade mal die Möglichkeit hätten.
nach unseren Strandaufenthalten ging es über Guadalajara ins Landesinnere, weiter über Morelia und Patzcuaro, eine sehr schön erhaltene Kolonialstadt.  Von dort dann zu den Überwinterungsgebieten der Monarchfalter auf über 3000m Höhe. Zum Teil waren hier noch Schneereste zu sehen.  An Mexiko City sind wir vorbeigefahren zu den Pyramiden von
Teotihuacan. Das war schon mal ein erster Vorgeschmack auf diese ehemalige Hochkultur.Über Puebla und Oaxaca dann durch Tropenwald zur Pazifikküste nach Zipolite, dem ehemaligen 68er Hippie-Treff. Jetzt sieht man mehr Schwulenpärchen nackt am Strand flanieren.
Hier hat uns die Hitze mit Macht erwischt. Obwohl wir mit dem Mog direkt am Strand und damit Wind gestanden sind, hat es im Inneren nicht mehr abgekühlt. Flucht nach drei Tagen. Zuerst haben wir den Mog waschen lassen, damit er vom Salz befreit wird Kosten 4 Euro!!!!Allerdings hat es noch drei Tage gedauert, bis wir in San Cristobal de las Casas auf 2200m Höhe angekommen sind. Nachdem wir in der Stadt auf der Suche nach einem Campingplatz fast mit dem mog festgesteckt wären, stehen wir jetzt ausserhalb in einem Park vor einer Tropfsteinhöhle. Sicher aber kein Komfort, doch wir sind  ja autark.
Wifi gibt es nur in der Stadt und zum Hochladen von Fotos reicht die Qualität nicht aus. Wird aber bei nächster Gelegenheit nachgeholt.

Mittlerweile haben wir noch einen Anlauf unternommen und stehen auf dem sehr schönen CP San Niclas in San Cristobal de las Casas, 20 Minuten vom Zentrum entfernt. Hier werden wir noch etwas bleiben, bevor es in den Dschungel bei Palenque geht.
Agavenfelder vor Tequila
Kratersee bei Santa Maria del Oro

Innenhof in Patzcuaro

Reliefs an den Pyramiden von Teotihuacan

Mezkalproduktion

Durch den Tropenwald Richtung Pazifik


Krokodil am Sumidoro Canyon
Nightlife

Monarchfalter

Sonnen- und Mondpyramide in Teotihuacan

San Cristobals schönste Kirche

Mittwoch, 9. März 2016


In La Paz haben wir uns an der Strandpromenade ein Boot gesucht, das uns zu den Walhaien bringen soll. Es dauert nicht lange und man wird schon angesprochen. Nach einer halben Stunde Bootsfahrt sehen wir schon den ersten. Wir haben unsere Schnorchelausrüstung dabei und gehen ins Wasser, um ihn zu begleiten. Es ist ein kleinerer mit ca. 6 Metern Länge. Allerdings schwimmt er ziemlich schnell und wir müssen bald aufgeben. Danach finden wir noch einen zweiten, der mit 11 Metern richtig gewaltig ist.Es ist ein tolles Erlebnis, mit diesen sanften Riesen zu schwimmen.
Anschliessend kaufen wir uns am Fährhafen die Tickets. Allerdings fährt die Fähre nicht am Sonntag, so dass wir noch einen weiteren Tag an Tecolote Beach verbringen müssen.Dieser Sonntag wird aber ein besonderes Erlebnis,  denn die mexikanischen
Grossfamilien verbringen den Sonntag zusammen am Strand.  Die Beschäftigung besteht eigentlich nur aus essen. Beim Ausladen gibt's erst mal ne Tüte Chips für jeden. Dann werden die vorbereiteten Vorspeisen vertilgt bevor es als Zwischengang eine Melone gibt.
Nach dem Bad im Meer wird es höchste Zeit für ein paar Empanadas, bevor dann die frittierten Scampis oder Fischfilets vertilgt werden. Kurz danach muss aber wirklich der Kuchen weg. Abends gibt es dann Salate und die Reste. Alles zusammen natürlich mit viel Bier Coke oder 7 up. Und natürlich lauter Musik - alle 10 Meter ein anderes Programm. Also insgesamt grosses Kino.

Am Montag gehört der Strand wieder uns und am frühen Nachmittag gehen wir auf die Fähre nach Topolobambo.  Die Überfahrt ist ruhig und wir kommen um 22..15 aus der Fähre. Leider können wir nicht auf dem Hafengelände übernachten und fahren etwas in Richtung Stadt,. An der Marina finden wir in einer ruhigen Seitenstraße einen Übernachtungsplatz.
Am nächsten Tag kaufen wir in Los Mochis Tickets für den Zug El Cchepe, der uns zum Copper Canyon bringt. Wir checken im Hotel America ein, dort können wir auch den Mog die nächstenTage parken.
Um 6.00 geht der Zug und wir fahren durch tolle Landschaft bis auf 2.300 m.In Divisadero übernachten wir direkt an der Cliffkante. Am nächsten Tag fahren wir mit dem Zug weiter bis Creel und buchen noch einen Ausflug für den nächsten Tag . Es gehr zun Urique Canyon durch Tarahumara Land, die Ureinwohner , die zum Teil noch in Höhlen wohnen.
 Das Tal der Mönche und das Tal der Frösche und Pilze sehen wir uns auch noch an. Am nächsten Tag dann 10 Stunden Rückfahrt.
Der Mog steht unbeschadet auf dem Hof und nachdem wir eingekauft haben geht bei Tempetaturen von wieder 30 Grad nach Süden. Wir übernachten an einigen Traustränden, wollen aber bald ins Landesinnere.












Freitag, 26. Februar 2016

Mittlerweile haben wir die Schleife der südlichen Baja komplettiert, sind von La Paz über Cabo San Lucas und dan auf der Ostseite wieder bis La Paz gefahren. Dabei durfte natürlich der Besuch des legendären Hotel California nicht fehlen. Es ist zwar eine Touristenfalle, muss aber trotzdem sein. Wieder einmal traumhafte Strände, dann eine
Bootsfahrt zu "Lands end". Morgen wollen wir mit Walhaien schnorcheln, hoffentlich klappt das und anschliessend werden wir mit der Fähre ans Festland übersetzen.

Samstag, 20. Februar 2016



Nachdem es im Norden der Baja noch verhältnismässig kühl war, also um 20 Grad, hat uns jetzt die Hitze voll im Griff. Zwischen 25 und 30 Grad sind die normalen Tagestemperaturen. Im Inland hatten wir auch schon mal 37. Zum Glück übernachten wir immer am Meer, dort kühlt es immer etwas ab und man kann ganz gut schlafen. Die letzte Woche war mit Whalewatching ausgefüllt. In den Lagunen Ojo de Liebre und San Ignacio waren wir bei den Grauwalen und konnten sie sogar streicheln.Vorgestern konnten wir sogar nach Ankunft an unserer Übernachtungsbucht einen jungen Walhai, ca. 4 Meter lang, beobachten und mit dem Kajak ganz nah ranfahren. Sogar berühren liess er zu.
Die Kajaks haben wir von unseren Nachbarn ausgeliehen bekommen. Das war schon ein tolles Erlebnis.
Die Ernährung haben wir weitgehend auf Fisch umgestellt. Entweder kaufen wir ihn direkt am Hafen oder  von Fischern, die an den Strand kommen. Rochenfilet schmeckt auch ganz gut. So richtig schnell sind wir nicht unterwegs, das liegt um einen an  Ritas Erkältung, die zwar nicht vom whalewatching abhalten, aber dann halt danach etwas Ruhe fordern. Zum anderen haben wir halt einfach zu tolle Übernachtungspläze hier.
Mit wifi ist es nicht so einfach, deshalb kann ich heute auch keine Bilder herunterladen, das geht hier zu langsam, wird aber nachgeliefert.
S