Es geht wieder los!!!!
Nach zwei wundervollen Jahren 2015-2017 auf der Panamericana mit grandiosen Landschaften und phantastischen Menschen gehen die Planungen wieder los. Die vergangenen zwei Jahre vergingen mit nicht "blogwürdigen" Reisen nach Frankreich und Skandinavien.
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße
Mittwoch, 9. März 2016
In La Paz haben wir uns an der Strandpromenade ein Boot gesucht, das uns zu den Walhaien bringen soll. Es dauert nicht lange und man wird schon angesprochen. Nach einer halben Stunde Bootsfahrt sehen wir schon den ersten. Wir haben unsere Schnorchelausrüstung dabei und gehen ins Wasser, um ihn zu begleiten. Es ist ein kleinerer mit ca. 6 Metern Länge. Allerdings schwimmt er ziemlich schnell und wir müssen bald aufgeben. Danach finden wir noch einen zweiten, der mit 11 Metern richtig gewaltig ist.Es ist ein tolles Erlebnis, mit diesen sanften Riesen zu schwimmen.
Anschliessend kaufen wir uns am Fährhafen die Tickets. Allerdings fährt die Fähre nicht am Sonntag, so dass wir noch einen weiteren Tag an Tecolote Beach verbringen müssen.Dieser Sonntag wird aber ein besonderes Erlebnis, denn die mexikanischen
Grossfamilien verbringen den Sonntag zusammen am Strand. Die Beschäftigung besteht eigentlich nur aus essen. Beim Ausladen gibt's erst mal ne Tüte Chips für jeden. Dann werden die vorbereiteten Vorspeisen vertilgt bevor es als Zwischengang eine Melone gibt.
Nach dem Bad im Meer wird es höchste Zeit für ein paar Empanadas, bevor dann die frittierten Scampis oder Fischfilets vertilgt werden. Kurz danach muss aber wirklich der Kuchen weg. Abends gibt es dann Salate und die Reste. Alles zusammen natürlich mit viel Bier Coke oder 7 up. Und natürlich lauter Musik - alle 10 Meter ein anderes Programm. Also insgesamt grosses Kino.
Am Montag gehört der Strand wieder uns und am frühen Nachmittag gehen wir auf die Fähre nach Topolobambo. Die Überfahrt ist ruhig und wir kommen um 22..15 aus der Fähre. Leider können wir nicht auf dem Hafengelände übernachten und fahren etwas in Richtung Stadt,. An der Marina finden wir in einer ruhigen Seitenstraße einen Übernachtungsplatz.
Am nächsten Tag kaufen wir in Los Mochis Tickets für den Zug El Cchepe, der uns zum Copper Canyon bringt. Wir checken im Hotel America ein, dort können wir auch den Mog die nächstenTage parken.
Um 6.00 geht der Zug und wir fahren durch tolle Landschaft bis auf 2.300 m.In Divisadero übernachten wir direkt an der Cliffkante. Am nächsten Tag fahren wir mit dem Zug weiter bis Creel und buchen noch einen Ausflug für den nächsten Tag . Es gehr zun Urique Canyon durch Tarahumara Land, die Ureinwohner , die zum Teil noch in Höhlen wohnen.
Das Tal der Mönche und das Tal der Frösche und Pilze sehen wir uns auch noch an. Am nächsten Tag dann 10 Stunden Rückfahrt.
Der Mog steht unbeschadet auf dem Hof und nachdem wir eingekauft haben geht bei Tempetaturen von wieder 30 Grad nach Süden. Wir übernachten an einigen Traustränden, wollen aber bald ins Landesinnere.
Freitag, 26. Februar 2016
Mittlerweile haben wir die Schleife der südlichen Baja komplettiert, sind von La Paz über Cabo San Lucas und dan auf der Ostseite wieder bis La Paz gefahren. Dabei durfte natürlich der Besuch des legendären Hotel California nicht fehlen. Es ist zwar eine Touristenfalle, muss aber trotzdem sein. Wieder einmal traumhafte Strände, dann eine
Bootsfahrt zu "Lands end". Morgen wollen wir mit Walhaien schnorcheln, hoffentlich klappt das und anschliessend werden wir mit der Fähre ans Festland übersetzen.
Bootsfahrt zu "Lands end". Morgen wollen wir mit Walhaien schnorcheln, hoffentlich klappt das und anschliessend werden wir mit der Fähre ans Festland übersetzen.
Samstag, 20. Februar 2016
Nachdem es im Norden der Baja noch verhältnismässig kühl war, also um 20 Grad, hat uns jetzt die Hitze voll im Griff. Zwischen 25 und 30 Grad sind die normalen Tagestemperaturen. Im Inland hatten wir auch schon mal 37. Zum Glück übernachten wir immer am Meer, dort kühlt es immer etwas ab und man kann ganz gut schlafen. Die letzte Woche war mit Whalewatching ausgefüllt. In den Lagunen Ojo de Liebre und San Ignacio waren wir bei den Grauwalen und konnten sie sogar streicheln.Vorgestern konnten wir sogar nach Ankunft an unserer Übernachtungsbucht einen jungen Walhai, ca. 4 Meter lang, beobachten und mit dem Kajak ganz nah ranfahren. Sogar berühren liess er zu.
Die Kajaks haben wir von unseren Nachbarn ausgeliehen bekommen. Das war schon ein tolles Erlebnis.
Die Ernährung haben wir weitgehend auf Fisch umgestellt. Entweder kaufen wir ihn direkt am Hafen oder von Fischern, die an den Strand kommen. Rochenfilet schmeckt auch ganz gut. So richtig schnell sind wir nicht unterwegs, das liegt um einen an Ritas Erkältung, die zwar nicht vom whalewatching abhalten, aber dann halt danach etwas Ruhe fordern. Zum anderen haben wir halt einfach zu tolle Übernachtungspläze hier.
Mit wifi ist es nicht so einfach, deshalb kann ich heute auch keine Bilder herunterladen, das geht hier zu langsam, wird aber nachgeliefert.
S
Montag, 8. Februar 2016
Nachdem wir gestern an der Grenze von den Mexikanern zurückgewiesen wurden, der Truck ist zu gross, haben wir nach der Zwangsübernachtung einen weiteren, dann erfolgreichen Versuch unternommen. Nach eineinhalb Stunden haben wir 180 Tage Aufenthaltsgenehmigung in Mexiko bekommen. Big Blue dürfte sogar zehn Jahre bleiben. Nach den kühlen und windigen Tagen im Joshuah Tree empfängt uns Mexiko mit 30 Grad. Von Calexiko fahren wir die 5 nach Süden überwiegend durch Wüstengebiet, bis wir in San Felipe angelangt sind. Sonne und Meer. Und der Wind mach die noch ungewohnt hohen Temperaturen erträglich.
Samstag, 6. Februar 2016
Seit 24.1.sind wir wieder unterwegs. Allerdings verlief der Start unserer Reise nicht wie geplant. In Las Vegas angekommen habe ich festgestellt, das der Mog an der Antriebswelle Öl verliert. Also auf zur Werkstattsuche. Bei Detroit Diesel in Las Vegas haben wir dann eine Werkstatt gefunden, die uns nach vorheriger Ablehnung doch noch aufnimmt. Eigentlich ist dieser Ölverlust keine große Sache. Nur der Unimog ist halt ein Exote und die Ersatzteile müssen her. Ich habe dann mit Hans Mross in Vancouver telefoniert, der hatte die Teile zum Glück vorrätig und gleich auf den Weg gebracht. Ausserdem hat er den Jungs in Las Vegas telefonisch Support gegeben.
Für uns bedeutete das natürlich Ersatzprogramm. Mietauto und die Kalifornienrunde über Death Valley, Mono Lake, Lake Tahoe bei Schnee, San Francisco und über die US Nr. 1 nach Süden wieder zurück. Alles schon nett, wir hatten auch mit dem Wetter Glück, aber halt doch nicht so wie geplant.
Letzten Mittwoch haben wir den Blauen wieder bekommen und sind sofort aus Las Vegas raus. Nach jetzt zwei tollen Tagen im Joshuah Tree NP sind wir wiedr total relaxt und wollen weiter bei Mekikali über die Grenze und auf die Baja California. Mal sehen wie es dort mit Internet aussieht.
Für uns bedeutete das natürlich Ersatzprogramm. Mietauto und die Kalifornienrunde über Death Valley, Mono Lake, Lake Tahoe bei Schnee, San Francisco und über die US Nr. 1 nach Süden wieder zurück. Alles schon nett, wir hatten auch mit dem Wetter Glück, aber halt doch nicht so wie geplant.
Letzten Mittwoch haben wir den Blauen wieder bekommen und sind sofort aus Las Vegas raus. Nach jetzt zwei tollen Tagen im Joshuah Tree NP sind wir wiedr total relaxt und wollen weiter bei Mekikali über die Grenze und auf die Baja California. Mal sehen wie es dort mit Internet aussieht.
Dienstag, 1. Dezember 2015
Auf dem Weg nach Norden zweigt kurz hinter Medicine Hat eine gravel road ins "Valley of the Gods" ab. Mit "Death Valley - reloaded" ist es wohl am besten beschrieben. Phantastische rote Felsformationen, komplett einsam wegen der doch eher schlechten
Strasse. Der Mog war froh, wieder mal etwas Schotter unter's Profil zu bekommen. Nach einer Stunde Fahrt kan ich einfach nicht mehr weiter: der ultimative Stellplatz mit grandiosem Blick über das Tal, sogar eine Feuerstelle fehlt nicht. Es ist noch nicht mal Mittag, aber das ist der heutige Übernachtungsplatz. Feuerholz habe ich auch noch. Den Tag verbringe ich mit wandern und einfach mal in der Sonne sitzen. An diesem Tag sehe ich gerade mal fünf Fahrzeuge vorbeifahren - schönes Wüstenfeeling.
In Moab angekommen, die Hauptstadt der Canyonlands, gehe ich erst mal ins Visitor Center. Die Informationen dort sind eher dürftig - die wollen wohl eher offroad Touren verkaufen statt Informationen darüber u liefern. Anyway. In einem Autoparts shop erkundige ich mich nach Batterien für den Mog. Auf den vorherigen Rüttelstrecken hat sich eine Befestigung gelöst und einen Pol angeschmort. Die Lösung mit einer Bleikappe war nicht optimal und so langsam schmilzt mir der Pol zu schnell. Mein Albtraum ist in the middle of nowhere nicht mehr starten zu können. Ausserdem mache ich das lieber jetzt, als
dann ab Mexiko nach Batterien zu suchen. Die Jungs in dem Shop können liefern, am nächsten Tag soll der Ersatz kommen. Vorsichtshalber bestelle ich gleich zwei, dann sollte ich safe sein. In Cedar City hätte die Beschaffung noch fast eine Woche gedauert.
Am nächsten Tag sind die Batterien da und ich kann sie gleich einbauen. Nachdem ich
eh schon dreckig bin, schmiere ich auf dem Hof auch gleich noch die Vorderachse ab.
So, jetzt kann es aber losgehen: Canyonlands NP, Arches NP und alles was dazwischenliegt. Landschaften zum niederknien und eigentlich könnte man hier
Zeit ohne Ende verbringen. Allerdings werden die Nächte jetzt schon empfindlich kühl, die
Höhe von knapp 2000m macht sich bemerkbar.
Also ziehe ich dann wieder südwärts, verbringe noch etwas Zeit in Arizona, bevor es wieder
nach Las Vegas geht. Dort habe ich einen storage für Big Blue organisiert. Nikolaus bin ich zu Hause - deshalb dann Blogpause.
Ab Mitte Januar geht's dann weiter
A
Strasse. Der Mog war froh, wieder mal etwas Schotter unter's Profil zu bekommen. Nach einer Stunde Fahrt kan ich einfach nicht mehr weiter: der ultimative Stellplatz mit grandiosem Blick über das Tal, sogar eine Feuerstelle fehlt nicht. Es ist noch nicht mal Mittag, aber das ist der heutige Übernachtungsplatz. Feuerholz habe ich auch noch. Den Tag verbringe ich mit wandern und einfach mal in der Sonne sitzen. An diesem Tag sehe ich gerade mal fünf Fahrzeuge vorbeifahren - schönes Wüstenfeeling.
In Moab angekommen, die Hauptstadt der Canyonlands, gehe ich erst mal ins Visitor Center. Die Informationen dort sind eher dürftig - die wollen wohl eher offroad Touren verkaufen statt Informationen darüber u liefern. Anyway. In einem Autoparts shop erkundige ich mich nach Batterien für den Mog. Auf den vorherigen Rüttelstrecken hat sich eine Befestigung gelöst und einen Pol angeschmort. Die Lösung mit einer Bleikappe war nicht optimal und so langsam schmilzt mir der Pol zu schnell. Mein Albtraum ist in the middle of nowhere nicht mehr starten zu können. Ausserdem mache ich das lieber jetzt, als
dann ab Mexiko nach Batterien zu suchen. Die Jungs in dem Shop können liefern, am nächsten Tag soll der Ersatz kommen. Vorsichtshalber bestelle ich gleich zwei, dann sollte ich safe sein. In Cedar City hätte die Beschaffung noch fast eine Woche gedauert.
Am nächsten Tag sind die Batterien da und ich kann sie gleich einbauen. Nachdem ich
eh schon dreckig bin, schmiere ich auf dem Hof auch gleich noch die Vorderachse ab.
So, jetzt kann es aber losgehen: Canyonlands NP, Arches NP und alles was dazwischenliegt. Landschaften zum niederknien und eigentlich könnte man hier
Zeit ohne Ende verbringen. Allerdings werden die Nächte jetzt schon empfindlich kühl, die
Höhe von knapp 2000m macht sich bemerkbar.
Also ziehe ich dann wieder südwärts, verbringe noch etwas Zeit in Arizona, bevor es wieder
nach Las Vegas geht. Dort habe ich einen storage für Big Blue organisiert. Nikolaus bin ich zu Hause - deshalb dann Blogpause.
Ab Mitte Januar geht's dann weiter
A
Dienstag, 17. November 2015
Auch bei der nächsten Verlosung zur Wave haben wir kein Glück. Nachdem das Wetter
in den nächsten Tagen hier nicht wesentlich besser werden soll und die Straßen im Backcountry verschlammt sind, da ist auch der Mog chancenlos, fahren wir nach Norden
zum Bryce Canyon. Am Parkeingang treffen wir Thorben und Michaela, die mit ihrer kleinen
Tochter Romy im 911er Mercedes Rundhauber unterwegs sind. Zuletzt haben wir uns in Alaska getroffen. Aber letzten Endes haben wir alle die gleiche Route und werden uns immer wieder treffen.
Mit knapp 3000 Metern liegt der Bryce Canyon schon recht hoch und es wird in der Nacht gut kalt. Für nächste Woche ist Schnee angesagt. Wir bleiben zwei Tage hier, dann geht's weiter zum Calf Creek Canyon und Kodachrome Bassin. Von dort dann über Pässe, die immer an den 3000m kratzen zum Capitol Reef. Hier haben erstmals wieder wifi, nur keine
Zeit mal den Blog zu aktualisieren. Kurz vor dem Capitol Reef finden wir einen genialen Übernachtungsplatz. Am nächsten Morgen werden die roten Felsen des Parks von der Sonne magisch beleuchtet.
So langsam wird es eng für Marion. Wir gehen unser letztes gemeinsames Teilstück an. Marion muss nach Cedar City, von dort nimmt sie den Greyhound nach Las Vegas und dann den Rückflug nach München. So muss ich nicht über 500 Meilen fahren, denn anschliessend soll es ja in die Canyonlands gehen.
Nachdem Marion dann abgereist ist habe ich erst ein bisserl den Blues - das ist normal,
schliesslich waren wir jetzt fast drei Monate zusammen unterwegs .
Da hilft nur Ablenkung - und das fällt bei der Landschaft hier ja nicht allzu schwer.Ich fahre
nochmals nach Kanab um am nächsten Tag vielleicht doch noch ein Permit für die Wave zu gewinnen . Fehlanzeige - es soll wohl nicht sein. Jetzt ist Schluss damit, ich kann ja nicht die ganze Zeit hier verdatteln, bis ich vielleicht mal Glück habe. Also ab mit Frust zum
Grand Canyon, North Rim. Dort anngekommen, erkunde ich mal die jeweiligen Aussichtspunkte. Nett, aber der Southern Rim Gefällt mir besser. Übernachtung
auf dem Campingplatz des Parks. Eine der wenigen Übernachtungen auf Campsites.
Es gibt ein Campfire mit auf der Anreise gesammeltem Holz und dann kommt das Steak auf den Grill.
Bei der Abreise am nächsten Tag schneit es, nichts wie weg aus der grossen Höhe. Über die Navajo Bridge, die über den Colorado führt und Glen Canyon fahre ich nach Page und
schaue mir kurz vorher noch die Horseshoe Bend, eine beeindruckende Schleife des Colorado, an.
Auf dem Weg ins Monument Valley nehme ich noch an einer Führung durch den Antelope Canyon teil. Einfach beeindruckend mit den tollen Farbspielen. Abends wollte ich eigentlich auf dem Campingplatz des Monument Valley übernachten, das haben wir 1981 schon mal im Mietwagen gemacht. Aber 43 $ sind mir für diese Reminiszenz denn doch zu viel. Hier übertreiben die Reservatsbewohner schon deutlich. So fahre ich noch einige Meilen und stehe dann vollkommen alleine mit Traumsicht auf einer Stufe über dem Tal für 0,00 $.
in den nächsten Tagen hier nicht wesentlich besser werden soll und die Straßen im Backcountry verschlammt sind, da ist auch der Mog chancenlos, fahren wir nach Norden
zum Bryce Canyon. Am Parkeingang treffen wir Thorben und Michaela, die mit ihrer kleinen
Tochter Romy im 911er Mercedes Rundhauber unterwegs sind. Zuletzt haben wir uns in Alaska getroffen. Aber letzten Endes haben wir alle die gleiche Route und werden uns immer wieder treffen.
Mit knapp 3000 Metern liegt der Bryce Canyon schon recht hoch und es wird in der Nacht gut kalt. Für nächste Woche ist Schnee angesagt. Wir bleiben zwei Tage hier, dann geht's weiter zum Calf Creek Canyon und Kodachrome Bassin. Von dort dann über Pässe, die immer an den 3000m kratzen zum Capitol Reef. Hier haben erstmals wieder wifi, nur keine
Zeit mal den Blog zu aktualisieren. Kurz vor dem Capitol Reef finden wir einen genialen Übernachtungsplatz. Am nächsten Morgen werden die roten Felsen des Parks von der Sonne magisch beleuchtet.
So langsam wird es eng für Marion. Wir gehen unser letztes gemeinsames Teilstück an. Marion muss nach Cedar City, von dort nimmt sie den Greyhound nach Las Vegas und dann den Rückflug nach München. So muss ich nicht über 500 Meilen fahren, denn anschliessend soll es ja in die Canyonlands gehen.
Nachdem Marion dann abgereist ist habe ich erst ein bisserl den Blues - das ist normal,
schliesslich waren wir jetzt fast drei Monate zusammen unterwegs .
Da hilft nur Ablenkung - und das fällt bei der Landschaft hier ja nicht allzu schwer.Ich fahre
nochmals nach Kanab um am nächsten Tag vielleicht doch noch ein Permit für die Wave zu gewinnen . Fehlanzeige - es soll wohl nicht sein. Jetzt ist Schluss damit, ich kann ja nicht die ganze Zeit hier verdatteln, bis ich vielleicht mal Glück habe. Also ab mit Frust zum
Grand Canyon, North Rim. Dort anngekommen, erkunde ich mal die jeweiligen Aussichtspunkte. Nett, aber der Southern Rim Gefällt mir besser. Übernachtung
auf dem Campingplatz des Parks. Eine der wenigen Übernachtungen auf Campsites.
Es gibt ein Campfire mit auf der Anreise gesammeltem Holz und dann kommt das Steak auf den Grill.
Bei der Abreise am nächsten Tag schneit es, nichts wie weg aus der grossen Höhe. Über die Navajo Bridge, die über den Colorado führt und Glen Canyon fahre ich nach Page und
schaue mir kurz vorher noch die Horseshoe Bend, eine beeindruckende Schleife des Colorado, an.
Auf dem Weg ins Monument Valley nehme ich noch an einer Führung durch den Antelope Canyon teil. Einfach beeindruckend mit den tollen Farbspielen. Abends wollte ich eigentlich auf dem Campingplatz des Monument Valley übernachten, das haben wir 1981 schon mal im Mietwagen gemacht. Aber 43 $ sind mir für diese Reminiszenz denn doch zu viel. Hier übertreiben die Reservatsbewohner schon deutlich. So fahre ich noch einige Meilen und stehe dann vollkommen alleine mit Traumsicht auf einer Stufe über dem Tal für 0,00 $.
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