Es geht wieder los!!!!

Nach zwei wundervollen Jahren 2015-2017 auf der Panamericana mit grandiosen Landschaften und phantastischen Menschen gehen die Planungen wieder los. Die vergangenen zwei Jahre vergingen mit nicht "blogwürdigen" Reisen nach Frankreich und Skandinavien.
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße

Dienstag, 18. August 2015

Seit fast zwei Wochen ist Marion bei mir. Wir haben erstmal die Fähre von Whittier nach Valdez genommen, vorbei an Gletschern, leider ohne Wale. In Valdez sind noch immer die Lachse, an einem Fluss haben wir uns einen mit der Hand gefangen.


Dann gabs am Lagerfeuer Flammlachs. Weiter über die aufgegebene Mine Kennecott Copper, dann wieder über Glennallen und den Hatcher Pass nach Anchorage.


Und dann gibt es halt auch Tage zum in die Tonne treten: Marion hat eine Ersazbirne für den Kühlschrank mitgebracht, leider falsche Wattzahl. Seitdem geht unser Kühlschrank nicht mehr, wir müssen Eiswürfel zum kühlen kaufen und sind täglich per mail mit dem technischen Support von Waeco in Kontakt. Ich hoffe die Ferndiagnose klappt und Hanna kann am Sonntag das passende Ersazteil mitbringen. Zwei Lampen im Wohnbereich ziehen wohl Masse, eine brennt permanent und lässt sich nicht abschalten, dafür geht die andere gar nicht. Am Wasserhahn an der Spüle kommt beim Einschalten der Pumpe Wasser aus der Kartusche. Gestern habe ich die Reifen rotierend wechseln lassen. Der Mechaniker bockt den Mog am Differential auf und um das ganze noch komplett zu machen löst er statt der inneren die äusseren Schrauben des Reifens. Da war der Reifen platt und musste neu aufgezogen werden.  Dafür hat der Wechsel auch nur 44$ gekostet.

Mittlerweile haben wir auch schon zweimal die Heizung eingesetzt. Ab morgen soll es aber wieder besser werden. Hoffentlich haben wir nächste Woche im Denali NP Wetterglück.
So, das war der Beitrag für alle, die vielleicht neidisch auf uns sind:-)



Montag, 3. August 2015

Der Sommer ist zurück. Am Anfang auf Kenai zwar noch verhalten aber dann immer besser. Am Russian River war ich erfolglos auf Bärensuche, dafür gabs Lachse an den Stromschnellen zu sehen. Von dort dann weiter nach Süden. Bei "Whiskey Gulch" bin ich dann mal drei Tage direkt am Strand gestanden, habe den Fischern zugesehen und viel an der Beach gewandert. Dann weiter nach Homer, dem südlichsten Punkt der Halbinsel. Die Stadt ist " world capitol of halibut". Die fish'n chips mit Heilbutt waren dann auch köstlich. Hab dann gleich noch einen frischen für den nächsten Tag eingekauft. Auf dem Weg nach Norden dann nochmals drei Tage Aufenthalt am Silkak Lake mit wandern und fischen. Jim und sein Schwiegersohn Dan haben mich eingeladen mit ihrem Boot auf dem Kenai River mit zum fischen zu kommen.Innerhalb von zwei Stunden hatten wir das Tageslimit von 12 Lachsen erreicht. Dan ist ein Profi. Der Fisch direkt aus dem Fluss in die Pfanne ist einfach perfekt.
Mittlerweile  bin in Seward  bei perfektem Sommerwetter. Bergtour auf den Mt. Marathon,  Exit Glacier und eine spektakuläre Bootstour in die Fjordwelt mitt Orcas, Buckelwalen, Delfinen, Ottern und natürlich Natur pur. Höhepunkt der Holbrook Gletscher an den wir bis 50 Meter rangefahren sind.
Übermorgen kommt Marion und ich hoffe, dass sie mit mit der "Fotoproblematik" weiter helfen kann. Bitte noch etwas Geduld. :-)

Donnerstag, 23. Juli 2015

Nach der Abreise aus Valdez ging es erstmal auf dem Glenn Highway weiter Richtung

Westen.  Dann bei Palmer ein Abstecher Richtung Hatcher Pass mit Wanderung. In diesem Gebiet darf jeder Gold waschen, hab's aber nicht versucht, sondern stattdessen die früher zweitgrößte Goldmine Alaskas angesehen. Mittlerweile stillgelegt und leider verfallen. In Anchorage wird die Kamera nach Deutschland versandt. Hoffentlich kann Marions Freundin sie im August mitbringen. Bis dahin bin ich leider nicht in der Lage Fotos auf den Blog zu laden. Nach Wanderungen im Arctic Valley, dem Skigebiet von Anchorage, geht es jetzt auf die Halbinsel Kenai zum Wandern und hoffentlich Bären schauen. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Im Gegensatz zu Deutschland zeigt sich der Sommer hier mittlerweile eher verhalten mit Temperaturen um 20 Grad  und öfter mal Regen.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Die Möglichkeiten wifi zu  finden werden jetzt immer seltener. In Prince George habe ich kräftig eingekauft. Dann am Mount Robson vorbei, der beeindruckend über dem Tal aufragt.Über den Cassier Highway gehts einsam durch British Columbia. Es sind immer wieder Bären zu sehen, die aber leider  vom Motorgeräusch des Unimogs flüchten. Hier muss ich mich noch anpirschen. In Watson Lake dann natürlich der obligatorische Halt am
sign post . Statt auf dem hier eher langweiligen Alaska Highway weiterzufahren nehme ich die Route über Skagway und dann die Fähre nach Haines. Allerdings habe ich nicht bedacht, dass ich hier ja schon in einen US-Korridor einreise. Also volles Programm, mein Visum beginnt auch schon. Nachdem es aber bis Januar läuft ist das noch ok. Vor lauter Begeisterung,über Big Blue vergisst der Immigration Officer die obligatorische Frage nach fruits etc. So kann ich mit dem vollen Kühlschrank und dem teuren Käse einreisen.
In Skagway dann auch noch Glück mit der Fähre.  Die nächste geht in drei Stunden,  dann erst wieder übermorgen. Also die kleine Kreuzfahrt gebucht und nach gut einer Stunde Fahrt auf dem Fjord komme ich in Haines an. Von dort dann am nächsten Tag über grandiose Landschaft am Chilkat Pass wieder Einreise nach Kanada. Das schöne Wetter lädt immer wieder zu Wanderungen auf den zahlreichen Hikes ein. Je weiter die Reise nach Norden geht um so länger werde die Tage. Ein Buch um 02.00 Uhr zu lesen, kein Problem.
schließlich über Haines und Beaver Creek die finale Einreise in Alaska. Der Grenzübertritt wird zur Routine.
Ab Tok geht es auf dem Richardson Highway nach Süden. DIe Lachse ziehen und ich hole mir einen direkt vom "Lachsschaufelrad" am Fluss. Ausnehmen und filettieren muss ich den Pink Salmon aber selber. Na ja, das kann noch besser werden.
In Valdez schliesslich ein weiteres Highlight. Hier ziehen die Lachse vom Meer in den Fluss,   der allerdings wegen einer Fischzuchtstation hier abgesperrt ist. Ein wahrhaft gefundenes Fressen für Seelöwen, Robben, Seeotter, Seeadler und Bären.  Leider zwingt das permanent schlechte Wetter zur vorzeitigen Abreise. So muss die geplante Bootstour über den Prince Edwards Sund leider ausfallen.

Montag, 29. Juni 2015

Puhh, aufregende Tage seit dem letzten Post: die Freude den bisher billigsten Diesel auf der Reise getankt zu haben folgte schnell die Ernüchterung. Der Tankdeckel lässt sich nicht mehr schließen.  Also erst mal notdürftig mit Alu- und Plastikfolie den natürlich randvollen Tank abgedichtet. Später sind dann alle meine Versuche den Verschluss gängig zu machen  
erfolglos geblieben. Zum Glück habe ich dann Davidsons Truck und Tractor repair gefunden,  die es tatsächlich hinbekommen haben.
Weiterfahrt dann durch die Prärie, die gar nicht so eintönig ist nach Calgary. Die Stadt selbst ist eigentlich in einem halben Tag besichtigt. Immerhin noch günstige Wanderschuhe und eine Softshell Jacke eingekauft.
Die Jacke habe ich nicht gebraucht, denn jetzt ist der Sommer in Kanada mit voller Macht eingezogen.
Von Calgary gings dann abwechsungsreich  nach Vancouver.  Das ist einfach eine grandiose Stadt. An einem Tag mit dem Leihfahrrad  auf tollen Radwegen um die Stadt. Vom Ufer aus waren drei Orcas zu sehen. Das sollte noch besser kommen, denn am nächsten Tag war in Steveson, etwas südlich von Vancouver, whale-watching angesagt. Insgesamt sieben Stunden unterwegs und nach anfangs erfolglosen Versuchen scjliesslich mehrere Schulen Orcas gesehen. Einfach faszinierend diese Tiere aus der Nähe erl,eben u können.
Mittlerweile bin ich im Banff und Jasper NP angelangt und habe leider die nächste Baustelle. Meine Kamera spielt total verrückt, muss wohl einen massiven Softwareschaden haben. Die Motivation am Blog zu arbeiten war nicht so groß,  außerdem gibt es natürlich nicht überall wifi. Mal sehen wie ich das hinbekomme. Zum Glück habe ich noch die Lumix dabei. Jetzt gehts erst mal gemütlich Richtung Norden weiter.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Am Sonntag stehe ich an einer Tankstelle, um wieder mal den Durst von Big Blue zu stillen als ich von einem jungen Mann auf deutsch angesprochen werde. Er und sein Bruder trampen durch Kanada und fragen ob sie mitkommen können. Es regnet, wir sind abseits der Hauptroute, also nehme ich sie mit, obwohl ich heute nicht mehr so lange fahren werde.Sie stellen sich als Hansen und Paul vor und kommen ursprünglich aus Konstanz. Ihr Plan ist, in 80 Tagen ohne Geld um  die Welt zu reisen. Tickets etc. wollen sie sich erarbeiten.Irgendwie kommen sie mir bekannt  vor und schließlich frage ich sie, ob sie die zwei Jungs sind, die mit dem Fahrrad von Berlin nach China unterwegs waren. Jawohl. Die Doku habe ich letztes Jahr im TV gesehen. Wieder mal kleine Welt. In Terrace Bay lasse ich sie an einer Tankstelle raus und suche mir einen Übernachtungsplatz.
Gestern dann noch eine Wanderung  auf dem Sleeping  Giant Trail, insgesamt 22 km. Danach habe ich dann gut geschlafen. Heute vormittag überquerte ich schon die nächste
Zeitzone, jetzt Central  Time.

Freitag, 5. Juni 2015

Die 30 Grad auf der Fahrt von St. John  nach Edmundstown waren eine Eintagsfliege. Aktuelle Temperatur 9 Grad mit der Chance auf Nachtfrost.

Doch der Reihe nach: bei Riviere du Loup habe ich mit der Fähre über den St.Lorenz Strom übergesetzt.  Direkt am Fähranleger tummeln sich Belugas. Mit abwechslungsreicher Fahrt am Fluss entlang dann am nächsten Tag nach Quebec mit Stadtbesichtigung. Weiterfahrt über Ottawa, leider musste der Stadtbummel ausfallen. Für Big Blue war absolut kein Parkplatz zu finden. So blieb es bei einer Stadtrundfahrt. Am darauffolgenden Tag habe ich dann bei Ute und Horst in Deep River übernachtet, die mich unterwegs angesprochen haben. Sie sind vor 50 Jahren aus Deutschland ausgewandert. Vielen Dank euch beiden für den schönen Abend. Die nächsten Tage dann keep on trucking. Strecke machen in diesem Riesenland. Wie gesagt, das Wetter ist ideal um zu fahren. Heute will ich noch in den Pukwaska NP, ich muss auch mal laufen - egal wie das Wetter ist