Die Möglichkeiten wifi zu finden werden jetzt immer seltener. In Prince George habe ich kräftig eingekauft. Dann am Mount Robson vorbei, der beeindruckend über dem Tal aufragt.Über den Cassier Highway gehts einsam durch British Columbia. Es sind immer wieder Bären zu sehen, die aber leider vom Motorgeräusch des Unimogs flüchten. Hier muss ich mich noch anpirschen. In Watson Lake dann natürlich der obligatorische Halt am
sign post . Statt auf dem hier eher langweiligen Alaska Highway weiterzufahren nehme ich die Route über Skagway und dann die Fähre nach Haines. Allerdings habe ich nicht bedacht, dass ich hier ja schon in einen US-Korridor einreise. Also volles Programm, mein Visum beginnt auch schon. Nachdem es aber bis Januar läuft ist das noch ok. Vor lauter Begeisterung,über Big Blue vergisst der Immigration Officer die obligatorische Frage nach fruits etc. So kann ich mit dem vollen Kühlschrank und dem teuren Käse einreisen.
In Skagway dann auch noch Glück mit der Fähre. Die nächste geht in drei Stunden, dann erst wieder übermorgen. Also die kleine Kreuzfahrt gebucht und nach gut einer Stunde Fahrt auf dem Fjord komme ich in Haines an. Von dort dann am nächsten Tag über grandiose Landschaft am Chilkat Pass wieder Einreise nach Kanada. Das schöne Wetter lädt immer wieder zu Wanderungen auf den zahlreichen Hikes ein. Je weiter die Reise nach Norden geht um so länger werde die Tage. Ein Buch um 02.00 Uhr zu lesen, kein Problem.
schließlich über Haines und Beaver Creek die finale Einreise in Alaska. Der Grenzübertritt wird zur Routine.
Ab Tok geht es auf dem Richardson Highway nach Süden. DIe Lachse ziehen und ich hole mir einen direkt vom "Lachsschaufelrad" am Fluss. Ausnehmen und filettieren muss ich den Pink Salmon aber selber. Na ja, das kann noch besser werden.
In Valdez schliesslich ein weiteres Highlight. Hier ziehen die Lachse vom Meer in den Fluss, der allerdings wegen einer Fischzuchtstation hier abgesperrt ist. Ein wahrhaft gefundenes Fressen für Seelöwen, Robben, Seeotter, Seeadler und Bären. Leider zwingt das permanent schlechte Wetter zur vorzeitigen Abreise. So muss die geplante Bootstour über den Prince Edwards Sund leider ausfallen.
Es geht wieder los!!!!
Nach zwei wundervollen Jahren 2015-2017 auf der Panamericana mit grandiosen Landschaften und phantastischen Menschen gehen die Planungen wieder los. Die vergangenen zwei Jahre vergingen mit nicht "blogwürdigen" Reisen nach Frankreich und Skandinavien.
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße
Jetzt also der nächste große Traum: Mongolei und die Seidenstraße
Mittwoch, 15. Juli 2015
Montag, 29. Juni 2015
Puhh, aufregende Tage seit dem letzten Post: die Freude den bisher billigsten Diesel auf der Reise getankt zu haben folgte schnell die Ernüchterung. Der Tankdeckel lässt sich nicht mehr schließen. Also erst mal notdürftig mit Alu- und Plastikfolie den natürlich randvollen Tank abgedichtet. Später sind dann alle meine Versuche den Verschluss gängig zu machen
erfolglos geblieben. Zum Glück habe ich dann Davidsons Truck und Tractor repair gefunden, die es tatsächlich hinbekommen haben.
Weiterfahrt dann durch die Prärie, die gar nicht so eintönig ist nach Calgary. Die Stadt selbst ist eigentlich in einem halben Tag besichtigt. Immerhin noch günstige Wanderschuhe und eine Softshell Jacke eingekauft.
Die Jacke habe ich nicht gebraucht, denn jetzt ist der Sommer in Kanada mit voller Macht eingezogen.
Von Calgary gings dann abwechsungsreich nach Vancouver. Das ist einfach eine grandiose Stadt. An einem Tag mit dem Leihfahrrad auf tollen Radwegen um die Stadt. Vom Ufer aus waren drei Orcas zu sehen. Das sollte noch besser kommen, denn am nächsten Tag war in Steveson, etwas südlich von Vancouver, whale-watching angesagt. Insgesamt sieben Stunden unterwegs und nach anfangs erfolglosen Versuchen scjliesslich mehrere Schulen Orcas gesehen. Einfach faszinierend diese Tiere aus der Nähe erl,eben u können.
Mittlerweile bin ich im Banff und Jasper NP angelangt und habe leider die nächste Baustelle. Meine Kamera spielt total verrückt, muss wohl einen massiven Softwareschaden haben. Die Motivation am Blog zu arbeiten war nicht so groß, außerdem gibt es natürlich nicht überall wifi. Mal sehen wie ich das hinbekomme. Zum Glück habe ich noch die Lumix dabei. Jetzt gehts erst mal gemütlich Richtung Norden weiter.
erfolglos geblieben. Zum Glück habe ich dann Davidsons Truck und Tractor repair gefunden, die es tatsächlich hinbekommen haben.
Weiterfahrt dann durch die Prärie, die gar nicht so eintönig ist nach Calgary. Die Stadt selbst ist eigentlich in einem halben Tag besichtigt. Immerhin noch günstige Wanderschuhe und eine Softshell Jacke eingekauft.
Die Jacke habe ich nicht gebraucht, denn jetzt ist der Sommer in Kanada mit voller Macht eingezogen.
Von Calgary gings dann abwechsungsreich nach Vancouver. Das ist einfach eine grandiose Stadt. An einem Tag mit dem Leihfahrrad auf tollen Radwegen um die Stadt. Vom Ufer aus waren drei Orcas zu sehen. Das sollte noch besser kommen, denn am nächsten Tag war in Steveson, etwas südlich von Vancouver, whale-watching angesagt. Insgesamt sieben Stunden unterwegs und nach anfangs erfolglosen Versuchen scjliesslich mehrere Schulen Orcas gesehen. Einfach faszinierend diese Tiere aus der Nähe erl,eben u können.
Mittlerweile bin ich im Banff und Jasper NP angelangt und habe leider die nächste Baustelle. Meine Kamera spielt total verrückt, muss wohl einen massiven Softwareschaden haben. Die Motivation am Blog zu arbeiten war nicht so groß, außerdem gibt es natürlich nicht überall wifi. Mal sehen wie ich das hinbekomme. Zum Glück habe ich noch die Lumix dabei. Jetzt gehts erst mal gemütlich Richtung Norden weiter.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Am Sonntag stehe ich an einer Tankstelle, um wieder mal den Durst von Big Blue zu stillen als ich von einem jungen Mann auf deutsch angesprochen werde. Er und sein Bruder trampen durch Kanada und fragen ob sie mitkommen können. Es regnet, wir sind abseits der Hauptroute, also nehme ich sie mit, obwohl ich heute nicht mehr so lange fahren werde.Sie stellen sich als Hansen und Paul vor und kommen ursprünglich aus Konstanz. Ihr Plan ist, in 80 Tagen ohne Geld um die Welt zu reisen. Tickets etc. wollen sie sich erarbeiten.Irgendwie kommen sie mir bekannt vor und schließlich frage ich sie, ob sie die zwei Jungs sind, die mit dem Fahrrad von Berlin nach China unterwegs waren. Jawohl. Die Doku habe ich letztes Jahr im TV gesehen. Wieder mal kleine Welt. In Terrace Bay lasse ich sie an einer Tankstelle raus und suche mir einen Übernachtungsplatz.
Gestern dann noch eine Wanderung auf dem Sleeping Giant Trail, insgesamt 22 km. Danach habe ich dann gut geschlafen. Heute vormittag überquerte ich schon die nächste
Zeitzone, jetzt Central Time.
Gestern dann noch eine Wanderung auf dem Sleeping Giant Trail, insgesamt 22 km. Danach habe ich dann gut geschlafen. Heute vormittag überquerte ich schon die nächste
Zeitzone, jetzt Central Time.
Freitag, 5. Juni 2015
Die 30 Grad auf der Fahrt von St. John nach Edmundstown waren eine Eintagsfliege. Aktuelle Temperatur 9 Grad mit der Chance auf Nachtfrost.
Doch der Reihe nach: bei Riviere du Loup habe ich mit der Fähre über den St.Lorenz Strom übergesetzt. Direkt am Fähranleger tummeln sich Belugas. Mit abwechslungsreicher Fahrt am Fluss entlang dann am nächsten Tag nach Quebec mit Stadtbesichtigung. Weiterfahrt über Ottawa, leider musste der Stadtbummel ausfallen. Für Big Blue war absolut kein Parkplatz zu finden. So blieb es bei einer Stadtrundfahrt. Am darauffolgenden Tag habe ich dann bei Ute und Horst in Deep River übernachtet, die mich unterwegs angesprochen haben. Sie sind vor 50 Jahren aus Deutschland ausgewandert. Vielen Dank euch beiden für den schönen Abend. Die nächsten Tage dann keep on trucking. Strecke machen in diesem Riesenland. Wie gesagt, das Wetter ist ideal um zu fahren. Heute will ich noch in den Pukwaska NP, ich muss auch mal laufen - egal wie das Wetter ist
Doch der Reihe nach: bei Riviere du Loup habe ich mit der Fähre über den St.Lorenz Strom übergesetzt. Direkt am Fähranleger tummeln sich Belugas. Mit abwechslungsreicher Fahrt am Fluss entlang dann am nächsten Tag nach Quebec mit Stadtbesichtigung. Weiterfahrt über Ottawa, leider musste der Stadtbummel ausfallen. Für Big Blue war absolut kein Parkplatz zu finden. So blieb es bei einer Stadtrundfahrt. Am darauffolgenden Tag habe ich dann bei Ute und Horst in Deep River übernachtet, die mich unterwegs angesprochen haben. Sie sind vor 50 Jahren aus Deutschland ausgewandert. Vielen Dank euch beiden für den schönen Abend. Die nächsten Tage dann keep on trucking. Strecke machen in diesem Riesenland. Wie gesagt, das Wetter ist ideal um zu fahren. Heute will ich noch in den Pukwaska NP, ich muss auch mal laufen - egal wie das Wetter ist
Freitag, 29. Mai 2015
Nach langer Wartezeit in Frankfurt und verspätetem Abflug bin ich endlich in Halifax am 26.5 um 22.15 Ortszeit angekommen. Am nächsten Tag dann zur Spedition, BB ist angekommen und abholbereit,. Anschließend noch zum Zoll hier geht's auch ganz entspannt zu und innerhalb von 10 Minuten ist der Blaue in Kanada eingeführt. Zusammen mit drei anderen Abholern nehmen wir uns ein Taxi zum Hafen. Bei der Anfahrt sehe Ich BB schon - ein gutes Gefühl. Die Abnahme geht auch recht flott und nach insgesamt nur zwei Stunden kann ich zum Hotel fahren und meine Reisetasche abholen. Nicht zuletzt wegen der perfekten Organisation von Seabridge hat alles so reibungslos funktioniert. Dann zu Walmart um Lebensmittel und eine amerikanische Gasflasche zu kaufen. Flasche passt ins
Staufach. Nacher noch tanken und zur Wasserversorgung auf den Campingplatz. Hier wird noch alles Mitgebrachte verstaut, nochmals umgeräumt bis alles passt. Am nächsten Tag geht's on the road: der Klassiker Lighthouse Route mit Beginn Peggys Cove, dann weiter westwärts an der Küste von Nova scotia entlang. Leider ist es oft diesig, so dass die schöne Fjordlandschaft nicht so richtig wirkt. Aktuell schreibe ich den Blog in ei nem Café am Hafen, wo gerade die letzten Lobster der Saison angelandet werden. Ratet mal, was es nachher zu essen gibt
Staufach. Nacher noch tanken und zur Wasserversorgung auf den Campingplatz. Hier wird noch alles Mitgebrachte verstaut, nochmals umgeräumt bis alles passt. Am nächsten Tag geht's on the road: der Klassiker Lighthouse Route mit Beginn Peggys Cove, dann weiter westwärts an der Küste von Nova scotia entlang. Leider ist es oft diesig, so dass die schöne Fjordlandschaft nicht so richtig wirkt. Aktuell schreibe ich den Blog in ei nem Café am Hafen, wo gerade die letzten Lobster der Saison angelandet werden. Ratet mal, was es nachher zu essen gibt
Samstag, 9. Mai 2015
Seit Mittwoch steht Big Blue bereit zum verschiffen in Hamburg Der Schlüssel ist abgegeben - schon ein komisches Gefühl. Allerdings hat die "Atlantic Compass" Verspätung und wird statt heute erst am kommenden Mittwoch auslaufen. Die Ankunft soll dennoch planmäßig in Halifax sein. Bin mal gespannt. Auf jeden Fall ist der vorletzte Schritt getan - jetzt kann uns niemand mehr aufhalten.
Montag, 2. März 2015
Die Arbeiten an Big Blue bei Bocklet in Koblenz haben doch länger gedauert. Aus den geplanten zwei Wochen sind vier geworden. Morgen hole ich ihn ab und dann kann es zu Hause weitergehen.
Jetzt muss es endlich mal losgehen
Service + "Traineeausbildung" in der Werkstatt, neue Reifen.....
Am 6. Mai wird jedenfalls verschifft.
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